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Othello darf nicht platzen
Eine Hotelsuite in Bern, im Jahre 2005. Der aufbrausende Operndirektor
Klingler, seine reizende Tochter Maggie und sein Assistent Max warten
ungeduldig. Heute soll er kommen und die Titelpartie in Verdis berühmter
Oper OTHELLO singen. Er, das ist Tito Merelli, der berühmteste
Operntenor seiner Zeit, von seinen Fans und Verehrerinnen liebevoll
"Lo Stupendo" genannt. Das Publikum ist in gespannter
Erwartung, die ganze Stadt liegt in hysterischer Vorfreude, alles
ist vorbereitet für einen Beifall umtosten, unvergesslichen
Abend.
Doch "Lo Stupendo" ist unglücklicherweise nur in
zweiter Linie Startenor, vornehmlich ist er ein italienischer Lebemann
erster Güte. Den Verlockungen des schönen Geschlechts
kann er ebenso wenig widerstehen wie den Versuchungen eines guten
Tropfens. Es kommt, wie es kommen muss: Der Opernheld hat sich übernommen,
bekommt Magenschmerzen und weiche Knie, verwechselt ein Medikament
und schläft kurzerhand ein. Jetzt ist guter Rat teuer, und
die Ereignisse überschlagen sich: Othello darf einfach nicht
platzen, das Haus ist schließlich ausverkauft und alle wollen
Merelli hören. Doch woher jetzt einen Tenor nehmen?
Mit "Lend me a Tenor“, so der Originaltitel
des Stücks, hat der amerikanische Erfolgsdramatiker Ken Ludwig
eine Komödie geschaffen, wie sie im Buche steht. Starallüren,
ganz menschliche Schwächen und nicht zuletzt ein ironischer
Blick hinter die Kulissen des Theaterbetriebs sorgen für garantierte
Unterhaltung und mitreißende Kom
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